Dachau, Befreiungshalle,Walhalla und Missionsmuseum.
Fahrt nach Dachau.
Das Torhaus und Dienstgebäude der SS wurde 1936 errichtet.
Alle neu eintreffenden Häftlinge mussten das Tor mit der Inschrift ,,Arbeit macht frei" passieren.
Die Bezeichnung des Gebäudes geht auf den 24-stündigen Joudienst der SS-Wachposten zurück. Im Jourdanhaus befanden sich außerdem Vernehmungsräume
der Gestapo und die Dienstzimmer der Block - und Rapportführer. Häftlinge, denen die SS einen Verstoß gegen die Lagerordnung vorwarf, wurden hier verhört und zu Prügelstrafen oder
Folter verurteilt. Die Häftlinge betrachteten das Jourhaus daher als Zentrum der SS-Herrschaft im Lager. In Dachau setzte Himmler seine Vorstellungen von einem reibungslos funktionierendem
Terrorregime unter der Regie der SS eins zu eins um. Er schuf in Dachau den Prototyp des Vernichtungsapparats, der allen späteren Konzentrationslagern als Modell diente.
Systematisch wurden hier die Häftlinge gefoltert, geprügelt und durch harte Sklavenarbeit körperlich zugrunde gerichtet.
Befreiungshalle - Ruhmestempel in Kelheim.
Die von König Ludwig I. in Auftrag
gegebene Gedenkstätte für die siegreichen Schlachten
gegen Napoleon in den Befreiungskriegen 1813 - 1815 wurde von Friedrich Gärtner in
Anlehnung an antike und christliche Zentralbauideen begonnen und von Leo von Klenze 1863 vollendet.
Walhalla in Donaustauf.
Errichtet wurde der Bau durch den bevorzugten Architekten Ludwigs I., Leo von Klenze 1784-1864,
Die entscheidende Inspiration für seinen Entwurf lieferte Klenze der berühmte Parthenon auf
der Athener Akropolis aus dem 5. Jahrhundert vor Christus. Diese Anregung verband Klenze
mit weiteren historischen Motiven und kombinierte sie mit
den modernen Errungenschaften der zeitgenössischen Bautechnik zu
einer eigenständigen Architekturschöpfung.
Missionsmuseum in der Erzabtei Sankt Ottilien.
Exponate aus den Missionsgebieten in Ostafrika, Südafrika und Korea.
2015
 
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